Suchtlos im Landkreis Ebersberg Suchtlos im Landkreis Ebersberg

Aktuelle Meldungen

Ideen, Tipps, Methoden und Praktisches für den Alltag

Meldung vom 22.07.2020 Das Thema Sucht ist auch in der Zeit, in der wir mit dem Corona-Virus beschäftigt sind, weiterhin Thema. Die Pandemie stellt uns alle sowohl privat als auch beruflich vor große Herausforderungen. Die Kinder und Jugendlichen werden neben der Arbeit zum Teil von zu Hause betreut und beschult, Freizeitaktivitäten und der Umgang mit Freunden mussten sich der aktuellen Situation anpassen und sind in einem kontinuierlichen Veränderungsprozess. Für uns alle ist es eine schwierige Zeit. Familien mit Suchtproblemen oder anderen zusätzlichen Belastungen haben es in der Zeit von Corona noch einmal besonders schwer. Uns ist es daher mit unserer Homepage wichtig, sowohl Eltern als auch pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte regelmäßig mit Anregungen und Tipps zu unterstützen. Diese finden Sie unter anderem bei Aktuelles und in unserer Methodenkiste. Bei Fragen und Sorgen können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Thema: Glücksspielsucht

"Glücksspielsucht ist eine Krankheit und bestimmt das Alltagsleben süchtig spielender Menschen. Sie nehmen fast jede Gelegenheit wahr zu spielen und vernachlässigen Familie, Berufsleben und soziale Kontakte. Normalen Alltagsproblemen und negativen Gefühlen weichen sie aus, indem sie spielen.

Beim „pathologischen (krankhaften) Glücksspiel“, so nennt man die Erkrankung im klinischen Vokabular, spricht man von einer stoffungebundenen Sucht oder auch von einer Verhaltenssucht. Sollte jemand die Tendenz zur Spielsucht bei sich selbst erkannt haben, ist es in jedem Fall wichtig sich frühzeitig beraten zu lassen." (Zitat entnommen von https://www.spielen-mit-verantwortung.de/gluecksspielsucht/)

 

Eine Übersicht mit hilfreichen Links, Adressen und Telefonnummern gibt es hier:

https://www.spielen-mit-verantwortung.de/hilfe-und-unterstuetzung/

 

Die BZgA-Telefonberatung zur Glücksspielsucht mit Unterstützung des DLTB ist erreichbar:
Mo-Do 10:00-22.00 Uhr
Fr-So 10:00-18:00 Uhr

Telefonnummer: 0800 - 1372700 (kostenlos und anonym)

 

 

Thema: Depression

Kampagne des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

„Bitte stör mich! – Aktiv gegen Depression in Zeiten der Corona-Krise“

 

"Corona hat unser Leben stark verändert. Die meiste Zeit zu Hause zu verbringen, eventuell nicht mehr zur Arbeit gehen zu können und nur noch sehr eingeschränkte Kontaktmöglichkeiten zu haben, ist für alle Menschen eine schwierige Situation. Eine besonders große Herausforderung können die Belastungen im Zuge der Corona-Pandemie jedoch für Menschen mit Depression darstellen. Gerade bei Menschen mit psychischen Erkrankungen kann ein Wegfall von sozialen Kontakten und geregeltem Tagesablauf Stress und Unsicherheit erzeugen und psychische Beschwerden verstärken.

Insbesondere zu Zeiten von Corona ist es wichtig, persönliche Kontakte weiterhin zu pflegen. Versuchen Sie im Kontakt zu bleiben, auch wenn direkte Begegnungen mit anderen Menschen momentan stark eingeschränkt werden müssen. Heutzutage ist es über zahlreiche Kommunikationskanäle vergleichsweise einfach, sich trotzdem mit liebgewonnenen und Ihnen wichtigen Menschen auszutauschen. Sich über Ängste, Sorgen, über andere Gefühle und den Umgang im Zusammenhang mit Corona auszutauschen, kann entlasten und Stress vermindern.

Weitere hilfreiche Tipps, wie Sie auch aktuell Ihren Alltag bewältigen können, finden Sie unter www.coronavirus.bayern.de

Und alle, die einen an einer Depression erkrankten Menschen kennen, bitten wir jetzt besonders: Lassen Sie niemand allein, sondern nehmen Sie regelmäßig Kontakt auf!

Auf dieser Website finden Sie Videos, in denen Betroffene aus ihrem Leben erzählen, außerdem viele Beispiele, wann und wie die Aufforderung „Bitte stör mich“ umgesetzt werden kann, sowie weiterführende Informationen zu Unterstützungsangeboten zum Thema Depression." (Zitat entnommen von https://www.bitte-stoer-mich.de/)

 

 Bildquelle: https://www.bitte-stoer-mich.de/

 

 

Thema: Essstörungen

 

Der Klang meines Körpers

"Ess-Störungen aus der Anonymität holen, ihnen ein Gesicht geben und die Sprachlosigkeit überwinden: Eine interaktive Ausstellung klärt auf, informiert über Möglichkeiten der Prävention und zeigt kreative Wege aus der Krankheit." (Zitat entnommen von https://www.zpg-bayern.de/klang-meines-koerpers-ess-stoerungen-vorbeugen.html)

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie wurde ein alternatives Ausstellungsformat entwickelt. Bewegliche Roll-ups ermöglichen es räumlich flexibel zu agieren und so die Abstandsregeln einzuhalten.

 

Erweitertes Angebot: Klang meines Körpers - Jungenmodul

"Ess-Störungen bei Jungen nehmen zu und werden dennoch weitgehend tabuisiert. Betroffene männliche Jugendliche bleiben bislang noch allzu oft allein mit ihrer Erkrankung. Deshalb wurde die Ausstellung "Klang meines Körpers" erweitert um ein Jungenmodul. Erste Erfahrungen zeigen, dass nicht nur Jungen, sondern auch Mädchen ein großes Interesse daran haben." (Zitat entnommen von https://www.zpg-bayern.de/klang-meines-koerpers-ess-stoerungen-vorbeugen.html)

 

Mehr Infos gibt es auf der Website des ZPG Bayern.

 

 

 

Personen

Name Telefon Telefax Zimmer E-Mail
Anja Röhrig
08092 823 539 08092 823 9539 E.94 anja.roehrig@lra-ebe.de
Christin Blaffert
08092 823 565 08092 823 9565 E.94 christin.blaffert@lra-ebe.de